Fortbildung & Qualifizierung

Fortbildung zur Moderatorin, zum Moderator für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in München
Das 2010 ursprünglich geplante Vorhaben, eine berufsbegleitende Schulung für künftige Moderatorinnen und Moderatoren von Beteiligung analog der bundesweiten Ausbildung des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. speziell für München anzubieten, konnte aus Kostengründen nicht realisiert werden

Eine Befragung bei allen Referaten und wichtigen freien Trägern wurde initiiert, um zu ermitteln, wo genau die Bedürfnisse, Schwerpunkte und Präferenzen im Bereich „Aus- und Fortbildung Partizipation“ liegen. Diese ergab, dass einerseits eine fundierte und vertiefende lange Ausbildung mit rund 100 Ausbildungsstunden und Zertifikatsvergabe gewünscht wird (mit deutlich erweitertem Standard als die bundesweite Moderatorenschulung des DKHW ). Andererseits sind Fortbildungsmodule für bestimmte Zielgruppen und passgenau für die einzelnen Referate erforderlich.

In einem 1. Schritt wurde in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung V des „Referates für Bildung und Sport“ sowie dem Pädagogischen Institut (PI) modellhaft eine erste dreitägige Schulung für den Bereich “Kindertagesstätten“ entwickelt und im März 2011 durchgeführt. Diese Fortbildung vermittelt sowohl allgemeine Grundlagen der „Partizipation“ als auch stark an der jeweiligen Praxis orientierte Methoden und Verfahren, wie sich künftig mehr Partizipation konkret in den Arbeitsalltag integrieren lässt. In einem 3. Schritt soll das Erlernte in einem Praxisprojekt angewendet und dieser Prozess durch „Coaching“ und kollegiale Beratung begleitet werden. An der Fortbildung nahmen sowohl Mitarbeiterinnen aus städtischen Kindertagesstätten, als auch aus Einrichtungen des Kreisjugendrings und anderer freier Träger teil. Diese Fortbildung soll künftig regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut angeboten werden.

Auf der Grundlage dieses erfolgreich verlaufenen Fortbildungsmodells sollen in einem nächsten Schritt auch für andere Arbeitsfelder und Referate geeignete Schulungen entwickelt werden, in enger Kooperation mit diesen.

Speziell für die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Rahmen von Hilfeplan-Verfahren sowie im Bereich „stationäre Jugendhilfe“ sind demnächst Schulungen geplant.